Lernen fürs Leben
die andere hundeschule

   

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Über mich

Mein Name ist Caroline Riedhammer.  Ich lebe mit meinen vier Hunden Maroula, Peppy, Pepe und Smartie in Reuden b. Zerbst (Sachsen-Anhalt).

Zum Hundetraining kam ich über Maroula, eine ehemalige griechische Straßenhündin, die ich 2005  bei mir aufnahm. Sie war  bereits  fast  1 Jahr in Deutschland im Tierheim, bevor ich sie  adoptiert habe.  Nachdem sie die ersten Tage unfassbar brav war - heute weiß ich, dass sie aus Unsicherheit sehr gehemmt war -,  stellte sie mich bald vor eine Reihe von Herausforderungen: aufgrund ihrer Unsicherheit reagierte sie  aggressiv  auf fremde Hunde und kleine  Kinder.  Außerdem stellte  sich schnell heraus, dass  Maroula auch einen ausgeprägten  Jagdtrieb hat.

Die Tipps und Lösungsvorschläge, die ich von verschiedenen  Hundetrainern bekommen habe, konnten mich nicht zufriedenstellen.  Sie basierten hauptsächlich auf Bestrafungsmethoden wie Leinenruck, Wurfketten, Flankenkneifen sowie Ignorieren des Hundes über längere Zeiträume. Dies wurde mir alles unter den Schlagworten "Rangreduktion und Unterordnung" verkauft.  Da ich es nicht besser wusste, habe ich einige dieser Methoden bei Maroula angewendet. Der Erfolg blieb aber aus, Maroula ging dennoch jagen, sobald die Leine ab war und Kinder fand sie immer noch doof. Außerdem wollte ich so nicht mit meinem Hund  umgehen. Daher habe ich beschlossen, mich selbst vertieft mit Hundeverhalten zu beschäftigen und habe 2006 bei der Schweizer Akademie für Tiernaturheilkunde  (ATN) das Fernstudium der Tierpsychologie  Fachrichtung Hund aufgenommen. Dieses Fernstudium, das   ich im Oktober 2007 abgeschlossen habe, habe ich durch eine Reihe von Seminaren und Praktika ergänzt. Seit Abschluss des Fernstudiums bilde ich mich außerdem regelmäßig weiter.    
Mein erworbenes Wissen und die gewonnenen Erfahrungen möchte ich  gerne an  interessierte Hundehalter weitergeben. Daher habe ich "Lernen fürs Leben - die andere Hundeschule" gegründet. Ich hoffe, dass ich viele Hundehalter auf dem Weg begleiten und unterstützen kann, mit ihren Hunden eine auf Vertrauen und Kommunikation basierende Beziehung zu führen. 

Von 2008 bis 2015 arbeitete  ich  ehrenamtlich mit Hunden im Tierheim Zerbst. Hier durfte ich jede Woche von neuem erleben, wie Training mittels positver Verstärkung auch bei solchen Hunden zu Erfolgen führt, die bisher keine besonders schönen Erfahrungen mit Menschen machen durften und das es weder notwenig, noch sinnvoll ist, auf Aggressionsverhalten mit Strafe zu reagieren.   

Im Dezember 2008 zog Peppy, eine Schäferhundmix-Hündin  aus dem Tierheim Zerbst bei uns ein. Sie war eine spannende und lehrreiche Herausforderung für mich und ich habe  viel über Aggressionsverhalten und Ressourcenverteidigung gelernt. Außerdem hatte  sie ihre eigenen Vorstellungen von Nähe und Distanz und konnte dies sehr eindrücklich klarmachen. Auf der anderen Seite war und ist sie immer sehr gut zur Zusammenarbeit motivierbar und  lernt dadurch auch sehr schnell. 

Seit Dezember 2015 begleiten uns außerdem Pepe und Smartie, ebenfalls aus dem Tierheim Zerbst. Die beiden Brüder kamen zusammen mit mehreren anderen Hunden aus einer Beschlagnahme des Veterinäramtes ins Tierheim und hatten in ihrem vorigen Leben außer einem verdreckten Zwinger nichts kennengelernt. Anfangs liessen sie sich weder anfassen, geschweige denn ein Geschirr und Leine anlegen, kannten keine Spaziergänge, kein Leben im Haus... Heute sind es fröhliche, lernbegierige Hundejungs, die bereits ganz viel nachgeholt haben und in ihrem vertrauten Umfeld fast "normale Hunde" sind.

(Fotos: Janine Waldvogel; fotos.jj.jimdo.com)